Der kostenlose Internet-Telefonanschluss

SIP, ausgeschrieben Session Initiation Protocol, ist ein sogenanntes Signalisierungsprotokoll, dass auf dem OSI-Schichtmodell basiert. Genauer, dass Sitzungs-Initiierungs-Protokoll ist eine Entwicklung der IETF. Die Funktion des Protokolls wurde direkt entwickelt anhand der OSI-Schichten 5-7.

Das Session Initiation Protocol findet bei VoiP Anwendung und ersetzt das vorher übliche Protokoll H. 323. Warum, lässt sich einfach erklären, denn SIP ist deutlich einfacher aufgebaut und spürbar schneller als das alte Protokoll H. 323.

Welche Bedeutung hat SIP bei VoIP?

Im Bereich VoIP ist SIP entscheidend, denn nur durch das Protokoll ist erst der Gesprächsaufbau möglich. Natürlich ermöglicht das Signalisierungsprotokoll auch den Aufbau verschiedener Sitzungen zwischen einem oder mehrerer Teilnehmer, wie auch Veränderungen der VoIP-Sitzungen in dem Teilnehmer z. B. die Telefonsitzung verlassen und neue dazu kommen.

SIP alleine reicht nicht aus

Das Signalisierungsprotokoll (SIP) reicht jedoch nicht aus, damit IP-Telefonie tatsächlich stattfinden kann, denn SIP dient hierbei nur dazu, dass die Kommunikationsmodalitäten zwischen Sender und Empfänger vereinbart werden können.  Der tatsächlich bei VoIP stattfindende Datenaustausch wird durch andere Protokolle geregelt.  Das heißt, dass SIP durch die beiden Protokolle SDP und RFC 4566 ergänzt wird. Nur durch diese beiden Protokolle  werden die Details der Video- und Audio-Übertragungen geregelt und VoIP ist möglich.

Kurz und Bündig

SIP regelt die Anmeldung am Server, Sorg für den Gesprächsaufbau und die Vermittlung, übermittelt die Rufnummern und sorgt für den Aufbau der Gesprächskanäle. SIP wird standardmäßig über den Port 5060 erreicht.

 

 

Bildquelle: aboutpixel.de / Woman using a telephone headset at a laptop computer © Mark Chambers